Allgemein bekannt ist, dass Gold und Amalgam in der Zahnheilkunde
verwendet werden. Leider haben beide entsprechende toxische und
elektro-physikalische Nachteile
und man suchte lange nach einem
adäquaten metallfreien Ersatz.

Metalle unterscheiden sich im Gegensatz zu Keramiken durch freie
Elektronen. Die freien Elektronen bewirken in Metallen die elektrische
Leitfähigkeit. Die Keramik ist ein elektrischer Isolator, wie wir von
keramischen Isolatoren in der Hochspannungstechnik wissen.

In der Zahnheilkunde verwendete Keramiken können so weder
Mundströme noch E-Smog auslösen.

Zirkonoxyd unterscheidet sich von der normalen Keramik durch
seine enorme Härte. Es ist rund 10mal härter als eine Goldlegierung.
Man bezeichnet Zirkonoxyd auch als den „weißen Stahl“.

Die Besonderheit des Zirkonoxds ist seine Biokompatibilität.
Jahrzehntelange Erfahrungen in der Hüftgelenksimplantologie zeigen, dass
Zirkonoxyd unproblematisch im Knochen einheilt.

Bei den Zahnimplantaten – eine Neuigkeit in der chirurgischen Zahnheilkunde – kann man sehen, dass sich Zahnfleisch und Knochen „wie verliebt“ an das Zirkonoxyd anlehnen. Im Gegensatz zum Metall, das Entzündungen auslöst, wie z. B. beim Titanimplantat, die so genannte Periimplantitis, finden wir beim Zirkonoxyd gesunde Verhältnisse im Knochen und am Zahnfleisch vor.

Das Zirkonoxyd wird in der Zahnheilkunde dort eingesetzt, wo früher Metalllegierungen zur Verwendung kamen, z .B. als Brückengerüst.

Zirkonoxyd wird als Block geliefert. Es ist eine natürliche Substanz, die in der Erde von Indien und Sri Lanka gefunden, zu Blocks gepresst und in CAD CAM Verfahren auf hundertstel Millimeter genau ausgeschliffen wird.

Über dieses Zirkonoxydgerüst wird dann die bekannte Keramik geschichtet oder gepresst, so dass eine Brücke entsteht, die den höchsten ästhetischen und biologischen Anforderungen entspricht.

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