Grundsätzlich kann man beim Amalgam von der toxischsten Substanz ausgehen, die man überhaupt kennt – wenn man von radioaktiven Substanzen absieht.
Es ist heute zweifelsfrei nachgewiesen, dass Quecksilber Krebs auslösen kann und dass es bei Alzheimer-, bei Parkinson- und bei MS-Patienten überdurchschnittlich hoch konzentriert gefunden wird.
Neben der toxischen Wirkung gibt es die biophysikalische, nämlich E-Smog-Wirkung.
Amalgamfüllungen lösen im Mund ein galvanisches Element mit hohen Mundströmen, die das Quecksilber in der Amalgamfüllung „wild“ machen, also ionisieren. Dieses ionisierte Quecksilber kann direkt durch die Gaumenplatte ins Gehirn gelangen, wird ins Zahnfleisch eingelagert oder durch den Zahn via Pulpa in den Blutkreislauf befördert.
Quecksilberdämpfe, die bereits bei 26°C in der Mundhöhle entstehen (hier herrschen knapp 37°C), werden eingeatmet und via Lunge dem Körper zugeführt.
Quecksilber verbindet sich im Körper zu dem organischen Methylquecksilber und dieses löst immunologische Reaktionen aus. Es wird wie ein Fremdeiweiß behandelt und Autoimmunerkrankungen können entstehen. Es ist selten direkt allergisierend, aber indem das Immunsystem irritiert wird, kann es zu unspezifischen allergischen Reaktionen kommen.
In einer Zeit starker Umweltbelastung gehört meiner Meinung ein so giftiges Schwermetall nicht in den Menschen appliziert. Vorhandene Amalgamfüllungen müssen schonendst entfernt werden. Dabei ist es von enormer Wichtigkeit, dass die Entfernung so behutsam durchgeführt wird, dass keinerlei zusätzliche Belastungen für den Menschen entstehen. Spezielle Ausbohrverfahren und Schutzmaßnahmen müssen getroffen werden, um den Patienten vor weiteren Belastungen zu schützen.
Das Argument, „schlafende Hunde nicht zu wecken“ und Amalgamfüllungen zu belassen, ist natürlich eine Milch-Mädchen-Rechnung, denn auf Dauer wird das in der Füllung befindliche Quecksilber trotzdem herausgelöst. Der Körper vergisst nie, er sammelt das Quecksilber in seinem Bindegewebe, der Müllhalde des Körpers an. Ist das Bindegewebe verschlackt, entgleisen Stoffwechselvorgänge mit der unabsehbaren Folge von chronischen Erkrankungen.
Ein neuer Zweig der ganzheitlichen
Zahnheilkunde etabliert sich: Die Umweltmedizin – oder: welche Zahnfüllungen haben welche biologischen Auswirkungen?
Als ganzheitlich-biologischer Zahnarzt bin ich auch der neuen Disziplin, der Umweltmedizin verpflichtet. Wir finden nirgendwo im menschlichen Köper so viel Fremdes implantiert wie in der Mundhöhle. Ganz voran das Quecksilberamalgam, das zu 50% aus dem Schwermetall Quecksilber besteht, die giftigste nicht radioaktive Substanz, die es überhaupt gibt.
- Man stelle sich vor, dass das Amalgam, sprich das Quecksilber-Silbergemisch in die Zahnarztpraxis mit einem Totenkopf geliefert wird.
- Man stelle sich vor, dass der Zahnarzt die Auflage hat, entsprechende Umweltentsorgungsapparaturen in seine Einheit einzubauen, damit das, was der Patient ausspuckt, nicht ins Grundwasser gerät. (Ein Zahnarzt, der dieses entfernt hatte, musste eine Strafe von 100.000 Euro wegen Umweltschädigung zahlen.)
Lange Zeit hat man geglaubt, das Amalgam und das darin enthalte Quecksilber würde im Zahn verbleiben. Heute ist wissenschaftlich anhand von radioaktiv markiertem Amalgam in Tierversuchen bewiesen, dass bereits wenige Stunden nach dem Legen von Amalgamfüllungen Quecksilber in fast allen Organen, einschließlich dem Gehirn, gefunden wurde.
Es ist aber nicht nur das Amalgam, sondern es sind eigentlich, außer der Keramik, alle verwendeten Stoffe, die zur Diskussion stehen. Nur bei der Keramik, einschließlich der Zirkonoxydkermik, ist echte Biokompatibilität gegeben.
Selbst Kunststofffüllungen können toxische Substanzen enthalten. Kritisch betrachtet werden vor allem die Acrylate Tegdma und Hema. Diese sind in den meisten Kunststofffüllungen enthalten. Mir ist nur ein Hersteller bekannt, nämlich Kunststoffe der Schweizer Firma „Saremco Dental“, der diese Stoffe nicht verwendet. Polycarbonate können problematisch sein. Sie können Bisphenol-A enthalten, das sich in Tierversuchen als fruchtbarkeits- und hirnwachstumsstörend erwiesen hat.
Es ist nicht alles Gold was glänzt. Im Zahngold ist nicht nur Gold enthalten, sondern es handelt sich um eine Legierung, die fünf, sechs oder gar sieben Bestandteile anderer Metalle enthalten kann, u. a. das sehr problematische Palladium. Aber auch Silber, Nickel, Titan, Indium, Galium, Platin und Cobald können enthalten sein. Das Problem ist, dass diese Metallbestandteile nicht in der Legierung bleiben, sondern durch galvanische Prozesse herausgelöst und geschluckt werden.