Der so genannte Mundgeruch, der als Foeter ex ore oder auch Halitosis
bezeichnet wird, entsteht durch Entzündungen und Bakterienansiedlungen
in den Zahntaschen. Er muss differenzial-diagnostisch von einem aus dem
Magen herrührenden Geruch unterschieden werden.
Die Ursache des Mundgeruchs ist eine Störung der Mundökologie, d.h. der Bakterienbalance der verschiedenen Bakterienstämme. Überwiegen Fäulnis-bakterien, kommt es zum Fäulnisgeruch. Die Ursachen sind chronische Entzündungen im Zahnhalteapparat, die oft auf eine Störung des Säure-
Basen-Gleichgewichts in der Mundhöhle zurück gehen.
Natürlich „hängt“ an jedem Zahn ein ganzer Mensch. Ist der Mensch krank, sind
auch seine Zähne nicht in Ordnung. Oder umgekehrt, sind seine Zähne nicht in Ordnung, ist auch der Mensch nicht wirklich gesund: eine Organ-Organismus Wechselwirkung oder Spiegelung. Deshalb heißt es auch „Zähne – Spiegel der Gesundheit“.
Die Absenkung des pH-Werts von einem gesunden Speichel-pH von 7,4 ins Saure, z.B. auf 5,8, wird vorwiegend durch metallische Füllungen, von Amalgam bis zu Goldlegierung, verursacht. Sinkt der pH-Wert im Blut eines Menschen, stirbt der Mensch sofort. Das heißt, die gesamte Stoffwechselsituation des Organismus ist auf das schmale Fenster von etwa pH 7,3 bis 7,4 ausgelegt. Im sauren Mundmilieu entgleisen die Stoffwechselvorgänge und es kommt zu chronischen Entzündungen und damit zur Fäulnis. Tiefe Zahnfleischtaschen entstehen, weil sich Bakterien einnisten und entsprechende Fäulnisvorgänge auslösen.
Die fachlich therapeutischen Maßnahmen sind:
- Metallsanierung der gesamten Mundhöhle
- entsprechend forcierte Zahnpflege und
- professionelle Zahnreinigung beim Zahnarzt.