Natürlich ist das Bleachen zuhause möglich. Aber der Effekt ist ein vergleichsweise geringer. Die Hersteller müssen Schutzvorschriften
beachten und die Konzentration des Bleachmittels darf nicht
zu hoch sein, damit Zahnfleisch und Mundschleimhaut nicht verätzt werden. Aus diesem Grunde ist das so genannte Home-Bleaching als selbstständige Maßnahme eine zahnärztlich durchaus zu befürwortende ästhetische Maßnahme, allerdings mit dem entsprechend geringen Wirkungsgrad. Richtig auffällig weiß, wie es sich der Patient wünscht,
werden die Zähne dadurch nicht.
Chairside-Bleaching beim Zahnarzt kann mit hoch konzentrierten Bleichmitteln durchgeführt werden, weil das Zahnfleisch durch eine Zahnfleischmaske, einem dünnen plastisch aufgebrachten Kunststoffschild, vor Verätzung geschützt wird.
Damit kann z. B. bei Brite Smile- und Power Bleaching-Verfahren (ca. 3 x 20 Minuten), eine so starke
Aufhellung erzielt werden kann, dass jedem Betrachter sofort auffällt, wie weiß die Zähne sind.
Leider lässt das Ergebnis lässt mit der Zeit nach. Farbpigmente von Rotwein, Heidelbeeren, Rotkraut und
dergleichen dringen in den gebleachten Zahn ein und langsam aber sicher, nach ein bis zwei Jahren, wird
er wieder dunkler.
Dieses lässt sich durch die Kombination des Chairside mit dem Home-Bleaching vermeiden. Indem man,
bei Nachlassen des Chairside-Ergebnisses nach einem halben Jahr, mehrere Nächte in eine vom Zahnarzt gefertigte Schiene ein Home-Bleaching-Mittel füllt und diese Schiene über Nacht trägt. Damit kann man die helle Zahnfarbe
über viele Jahre erhalten.