Abgebrochener Zahn

On 28. März 2011, in Allgemein, Von docedelmann

Zähne können bei Gewalteinwirkungen (Unfälle, Schlägereien usw.) oder auch
durch Kariesbefall abbrechen.

Entscheidend ist, ob dabei der “Nerv”, die Pulpa, freigelegt wird (dann blutet der
Zahn aus der Zahnhöhle).

  • Ist es nur ein Schmelzbruch, ist dies heutzutage nicht so tragisch. Moderne Verfahren, wie das Shapen (Kunststoffaufbauten) oder die Versorgung mit Keramikschalen (Veneers) machen den Bruch reparabel.
  • Hat der Bruch jedoch zur Eröffnung der Pulpa geführt, muss meist eine
    Abtötung des Zahnnervs, eine Wurzelbehandlung, her. Damit ist der Zahn
    tot und kann potenziell zum Krankheitsherd werden. Außerdem verfärbt
    er sich meist dunkel.
  • Tragisch ist es, wenn der Bruch die Wurzel betrifft, was meist Zahnverlust bedeutet.
  • Abgebrochene Zähne sind oft auch in ihrer Verankerung gelockert, eine Schienung ist erforderlich.
  • Zähne können auch infolge von Karies abbrechen, sind dann aber durch Wurzelstifte und Kronen rekonstruierbar.

In jedem Fall gilt: Sofort zum Zahnarzt, wenn ein Zahn abbricht. Es gibt keine Selbstheilung, denn Zähne wachsen bekanntlich (noch) nicht nach.

Hausmittel bei Zahn- und Zahnfleischproblemen

On 7. März 2011, in Allgemein, Von docedelmann

Bei akuten Zahnschmerzen
und einem Loch im Zahn hilft es, Gewürznelken in das Loch zu legen. Allerdings verschafft dies nur vorübergehende Linderung. Der Einsatz
von Gewürznelken sollte nur als kurzfristige Selbsthilfe
eingesetzt werden, wenn der Zahnarzt nicht gleich erreichbar ist. Ein anschließender Zahnarztbesuch ist allerdings unerlässlich, da eine
Ausheilung allein durch Nelken ausgeschlossen. Die Ruhe durch die abgemilderten Schmerzen kann täuschen, denn der Zahn kann
absterben!
Fazit: Sofort zum Zahnarzt und die Nelken nur bis dahin verwenden!

Bei Zahnfleischproblemen
gilt es ebenfalls, die Ursachen zahnärztlich abklären zu lassen! Zur Pflege und Entgiftung hilft das sogenannte “Ölschlürfen“. Ein großer Schluck hochwertiges Olivenöl wird minutenlang und mehrmals durch die Zähne gezogen. Es nimmt Gifte und Stoffwechselschlacken aus dem Zahnfleisch auf. Man sieht beim anschließenden Ausspucken, wie es sich hässlich verfärbt hat.

Kariesvorbeugend
wirkt Kaisers Natron, Natriumbicarbonat, als Pulver. Ein Mokkalöffel in ein Glas Wasser verrührt neutralisiert als Base den sauren Speichel-pH-Wert, z.B. nach dem Genuss von Süßem.  Kindern sollte man Süßigkeiten möglichst nicht über den Tag verteilt geben, sondern nur einmal und sie danach anhalten, mit einem halben Glas Kaisers-Natron-Wasser-Gemisch gründlich zu spülen und es auszuspucken. Die zweite Hälfte des Glases sollte zur Körperentsäuerung getrunken werden.

Warum ich Zahnarzt geworden bin

On 1. März 2011, in Allgemein, Von docedelmann

Schon als 6-Jähriger entdeckte ich mein manuelles Talent und hatte
meine Freude am Schnitzen von kleinen Figuren.
Parallel zum Abitur erlernte ich den Beruf des Krankenpflegers und
bekam eine Einsicht in die Medizin und ihre Ethik.
Gut und gerne hätte ich Medizin studieren können, aber als 18-Jähriger
war mir dies zu tragisch. Ein lustiger Spruch kam mir zu Ohren:
“Der Arzt begräbt seine Misserfolge – der Zahnarzt zieht sie raus”. Aber der wahre Grund, mich für die Zahnmedizin zu entscheiden, war mein
praktisches manuelles Talent.

Ich freue mich bis heute – über 40 Jahre danach – mich für die Zahnmedizin entschieden zu haben. Ich kann sehen, was ich getan habe und kann Menschen helfen, schmerzfrei zu leben und wieder Freude am Leben zu finden. Wer es nicht erlebt hat, kann sich kaum vorstellen, was gesunde oder sanierte Zähne wert sind, sondern oft erst dann, wenn Lebensqualität und Gaumenfreude wegen schlechter Zähne schwinden.
Das Motto: “Gesundheit ist nicht alles, aber ohne Gesundheit ist alles nichts!” gilt auch für die Zähne. Ob man bis ins Alter seine eigenen Zähne hat oder ob man die “Dritten” abends ins Wasserglas legt – das hängt vom Einzelnen und seinem Zahnarzt ab. Manche meinen, Zahnärzte wären die geborenen Sadisten. Dem kann ich nur widersprechen! Sie sind Arzt wie jeder andere und wissen, dass es ein langer Weg zurück zu gesunden Zähnen sein kann, das Ergebnis die Strapazen aber wert ist. Dafür nimmt es der Arzt auf sich, auch mal “hart” zu wirken. Dies geschieht allein aus ärztlicher Fürsorge.

Heute arbeite ich als biologisch-ganzheitlicher Zahnarzt und habe trotz der zahlreichen Berufsjahre noch dazugelernt. Ich “flicke” nicht mehr nur den nächsten und übernächsten Zahn, sondern versuche die Ursachen hinter den Beschwerden aufzudecken. Oft handelt es sich bei den erkrankten Zähnen nur um die Auswirkungen eines entgleisten Mundmilieus und einer pH-Wert-Verschiebung ins Saure infolge von Mundmetallen.

Mittlerweile fühle ich mich als Zahnarzt so gut wie nie zuvor, denn ich weiß sicher, dass ich meinem Eid des Hippokrates treu bin und meine Patienten bestmöglich behandle. Diese Sicherheit hatte ich zu Zeiten der Quecksilber-Amalgamfüllungen nicht, weshalb ich einmal sogar zwei Jahre aus meinem Beruf ausgestiegen bin. Um nachzudenken und eine neue Behandlungsphilosophie zu entwickeln.

Jetzt habe ich ein Behandlungskonzept (metallfreie Keramiksanierung), bei dem ich überzeugt bin, meinen Patienten und ihrer Zahngesundheit am besten zu dienen. Ist alles durchsaniert – meist innerhalb von drei bis vier Sitzungen – erholt sich die Mundökologie und das Ganze hält meist Jahrzehnte.

So habe ich heute meine berufliche Erfüllung gefunden und bin mir sicher, den für mich besten Beruf gewählt zu haben.

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